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Kasuistiken zur muskuloskelettalen Radiologie

Tumor in der Kniekehle

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Eine 39-jährige Frau klagt über allmählich zunehmende Schmerzen im rechten Knie mit einer Schwellung in der Kniekehle. Ein Trauma und Vorerkrankungen werden verneint.

Bei der klinischen Untersuchung imponiert eine derbe, nicht-komprimierbare Masse in der Kniekehle. Die Flexion ist eingeschränkt. Es werden Röntgenaufnahmen und eine MRT-Untersuchung des Knies durchgeführt. 


Röntgenaufnahmen des Kniegelenkslinke Spalte T2* GRE, rechte Spalte T1 FSE fettsaturiert nach Gadoliniumlinks T2 FSE fettsaturiert, Mitte T2* GRE, rechts MR-Angiographie
In den Röntgenbildern ist eine inhomogene Weichteilmasse in der Kniekehle sowie eine zystische, polygonale Läsion mit Randsklerose im distalen, dorsalen Segment des Femurs zu erkennen.

Die MRT zeigt eine große, ovale Masse, die sich in den Weichteilen der Kniekehle erstreckt und von dorsal her tief in den Femur einwächst. In der T2*-Gradientenecho-Sequenz erscheint die Signalintensität der gelappten Masse stark hypointens. Die A. poplitea ist nach medial verlagert und versorgt den Tumor mit pathologischen Gefäßen.

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