Sprache auswählen

1280

Ernährung

Krebsrisiken minimieren

Häufig wird die Entstehung von Krebserkrankungen als schicksalhaft angesehen. Dabei weiß man heute, dass Krebsentstehungen zu mehr als 70% ihre Ursachen im zivilisatorischen Lebensstil haben.

Zentrale Rollen kommen dabei der falschen Ernährung, dem Nikotinkonsum, dem Übergewicht und dem Bewegungsmangel zu.

  • Statistik zu den KrebsrisikenDie industriell hergestellte Nahrung soll nach Béliveau und Gingras (2008) die Ursache für ca. 30% aller Krebsfälle sein. Diese Nahrungsform ist oft hyperkalorisch, reich an schlechten Fetten und kurzkettigen Kohlehydraten sowie arm an Ballaststoffen und mangelhaft an essentiellen Nahrungsstoffen.

  • In gleicher Intensität kann der Nikotinkonsum Krebserkrankungen hervorrufen.

  • Weitere Krebsrisiken, die jeder Mensch schicksalsunabhängig selbst in Hand hat, sind das Übergewicht und der Bewegungsmangel sowie der Alkohol- und Drogenkonsum. Diese sollen Malignome in der Größenordnung zwischen 2% und 5% induzieren können.

Zur Wahrscheinlichkeit, eine Tumorerkrankungen zu erleiden, zählen auch nicht oder nicht direkt beeinflussbare Faktoren. Das Risiko für eine genetische Tumorprädisposition beträgt ca. 15 %, das Tumorrisiko durch Beruf und Infektionen jeweils ca. 5 % sowie durch Umweltverschmutzung und UV-Strahlenexposition jeweils ca. 2 %.

Die erschütternden Zahlen sollten uns zu einer natürlichen und gesunden Ernährung, zur aktiven Bewegung sowie zum Nikotin- und weitgehenden Alkoholverzicht animieren.