Rom ist die „Ewige Stadt“, war Jahrhunderte lang Drehscheibe des römischen Imperiums und ist immer noch das Weltzentrum der Katholiken.
Der Petersplatz führt mit einer Säulenkolonnade zum barocken Petersdom (Basilica San Pietro), dessen Kuppel die gesamte Stadt überragt. Der Petersdom beherbergt neben vielen Kunstwerken auch das Grab des Apostels Petrus. Es grenzen sich die vatikanischen Museen mit einer großen Kunstsammlung von der Antike bis zur Renaissance und die Sixtinische Kapelle mit Michelangelos Deckenfresken zur Schöpfung und zum jüngsten Gericht an. Jedoch ist die Kirche barocke San Giovanni in Laterano die Kathedrale des Papstes und Sitz des Bistums Rom.
Das Forum Romanum war einst das politische, religiöse und wirtschaftliche Zentrum des alten Roms. Noch heute machen Ruinen von Tempeln und Triumphbögen die frühere Geschichte lebendig. Das gut erhaltene Pantheon hat eine architektonisch perfekte Kuppel mit einem lichtdurchfluteten „oculus“. Es ist das Grabmal berühmter Römer. Das Kolosseum (Colosseo) wurde erst im 1. Jahrhundert nach Christus erbaut war Ort für Gladiatorenkämpfe und öffentliche Spektakel. Es fasste 50.000 Zuschauer.
Die mit Engelsfiguren geschmückte Ponte Sant’Angelo führt zur Engelsburg, einem antiken Mausoleum von Kaiser Hadrian, das später als Festung und päpstliche Residenz genutzt wurde. Die spanische Treppe verbindet die Piazza di Spagna mit der oben gelegenen Kirche Trinità dei Monti. Neben einer entspannten Atmosphäre bietet sie eine gute Aussicht auf die geschäftige Via Condotti. Der prächtige Trevi-Brunnen (Fontana di Trevi) ist der touristische Anziehungspunkt schlechthin. Man wirft eine Münze in den Brunnen, um nach Rom zurückzukehren. Michelangelo hat seinerzeit auf dem Kapitol die Piazza del Campidoglio mit Palästen und Museen gestaltet.
Die Villa Borghese ist ein großer Park mit Gärten, Seen und Spazierwegen. Die Galleria Borghese beherbergt Kunstwerke von Caravaggio, Bernini u.a. Das dem geeinten Italien gewidmete Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II ist am Piazza Venezia als weißes Denkmal weithin sichtbar. In die Piazza del Popolo mit ihrem zentralen Obelisken, der von Zwillingskirchen flankiert wird, münden mehrere große Straßen.
Für das leibliche Wohlbefinden sorgen in Rom die unzähligen Bars, in denen man morgens einen Espresso zusammen mit einem Cornetto genießen kann, sowie die Trattoria, die einfache Gerichte servieren. Abends laden am Campo dei Fiori Restaurants und Bars in geselliger Atmosphäre ein, nachdem die täglichen Marktstände geschlossen wurden. Das charmante, jenseits des Tibers gelegene Viertel Trastevere besticht durch verwinkelte Gassen, authentische Lokale und einem intensiven Nachtleben. Außerhalb von Rom haben wir uns während eines Tagesausflugs in San Marinella erholt, einem Strandbad am Tyrrhenischen Meer.













